SHORTFACTS
"Der Gewinner des goldenen Leopards bei den 56. Internationalen Filmfestspielen Locarno: Die wahre Geschichte einer Sikh-Frau in Pakistan"academy films präsentierteinen Film von Sabiha Sumar
SILENT WATERS / KHAMOSH PANI
2003, eine deutsch-französisch-pakistanische Koproduktion, 96 Min.
REGIE: Sabiha Sumar
KAMERA: Ralph Netzer
PRODUZENTEN: Helge Albers, Philippe Avril, Satchithanandam Sathananthan
ASSOCIATE PRODUCERS: Roshanak Behesht Nedjad, Konstantin Kröning, Marie-Michèle Cattelain
REDAKTION: Claudia Tronnier (ZDF Das Kleine Fernsehspiel)
HERSTELLUNGSLEITUNG: Peter Hermann
BESETZUNG:
Kiron Kher, Aamir Malik, Navtej Johar, Salman Shahid, Shilpa Shukla, Sarfraz Ansari, Tipu Zubair, Shazim Ashraf, Arshad Mehmood, Fariha Jabeen, Abid Ali
Bundesstart 2. September 2004 OmdU
SOUNDTRACK GIBT ES UNTER: NewManRecords
AUSZEICHNUNGEN
*"Preisregen für KHAMOSH PANI - Silent Waters im Rahmen des 56. NTERNATIONALEN FILMFESTSPIELEN VON LOCARNO:
Goldener Leopard für den besten Film, einen Leoparden für die beste Hauptdarstellerin sowie den Preis der Ökumenischen Jury" Ein Preisregen ging im Rahmen des 56. Internationalen Film Festivals von Locarno auf den von der Berliner Flying Moon Filmproduktion co-produzierten neuen Film KHAMOSH PANI - Silent Waters nieder:
Der Film wurde nicht nur mit dem "Goldenen Leoparden" als bester Film des Festivals ausgezeichnet, sondern erhielt auch den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Leoparden für die beste Hauptdarstellerin für Kirron Kher. Spezielle Erwähnungen erhielt der Film durch die Jugend Jury sowie auch durch die Jury des Don Quichotte Preises.
*Nachdem der Film bereits in Locarno erfolgreich war, gab es jetzt weitere Preise beim 25. Internationalen Film Festival "3 Continents" in Nantes sowie beim 1. World Cinema Festival in Kapstadt (Südafrika). In Nantes erhielt die pakistanische Autorin und Regisseurin Sabiha Sumar den mit 3500 Euro dotieren zweiten Preis "La Montgolfière d'Argent" und den Zuschauerpreis. In Kapstadt wurde Kirron Kher - wie schon in Locarno - als beste Darstellerin ausgezeichnet.
*Publikumpreis für Silent Waters auf dem Bollywood and beyond – Erstes Indisches Filmfestival Stuttgart-Ludwigsburg Juli 2004
*Interfaith Award for Silent Waters 13th BRISBANE INTERNATIONAL FILM FESTIVAL - 27th July - 8th August >Khamosh Pani’s SILENT WATERS was the jury’s unanimous choice as the 2004 Interfaith Award for a film promoting Humanitarian Values.<
SYNOPSIS
Charkhi, ein Dorf im pakistanischen Punjab, 1979. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren verträumten achtzehnjährigen Sohn Saleem dreht. Saleem ist bis über beide Ohren in Zubeida verliebt. Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie muss sich zusätzlich zu ihrer spärlichen Rente mit Koranstunden für junge Mädchen über Wasser halten. Just in dieser Zeit wird unter der Führung von Präsident General Zia ul Haq der Ausnahmezustand ausgerufen.
In wenigen Monaten soll Pakistan ein islamischer Staat werden, regiert unter islamischen Gesetzen. Saleem schließt sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlässt Zubeida. Ayesha verfolgt die Veränderung Ihres Sohnes mit Sorge. Als Sikh Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde und er ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.
Die in Berlin lebende Regisseurin Sabiha Sumar realisierte mit Kameramann Ralph Netzer und Cutterin Bettina Böhler ihren Debütfilm an Originalschauplätzen in Pakistan. KHAMOSH PANI ist die erste seit langer Zeit wieder in Pakistan gedrehte internationale Spielfilmproduktion und der allererste Film überhaupt von einer weiblichen Regisseurin. Er wurde u.a. gefördert vom Filmboard Berlin-Brandenburg, der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden- Württemberg, Eurimages, dem Fonds Sud Cinéma (Frankreich) sowie Fondazione Montecinemaverità (Schweiz).
FESTIVALS: 56. Internationales Film Festival Locarno (6. - 16.8. 2003)/ Internationaler Wettbewerb AUSZEICHNUNGEN: Goldener Leopard für den besten Film 2003 Leopard für Kirron Kher als beste Darstellerin 2003 Preis der Ökumenischen Jury 2003
"Don Quichote Preis" der FICC/ IFFS - Lobende Erwähnung Jugendjury - Lobende Erwähnung Preise für "Khamosh Pani - Silent Waters" in Nantes und Kapstadt Kirron Kher wurde erneut ausgezeichnet "Khamosh Pani - Silent Waters" wurde erneut auf internationalen Festivals ausgezeichnet.
Nachdem der Film bereits in Locarno erfolgreich war, gab es jetzt weitere Preise beim 25. Internationalen Film Festival "3 Continents" in Nantes sowie beim 1. World Cinema Festival in Kapstadt (Südafrika). In Nantes erhielt die pakistanische Autorin und Regisseurin Sabiha Sumar den mit 3500 Euro dotieren zweiten Preis "La Montgolfière d'Argent" und den Zuschauerpreis. In Kapstadt wurde Kirron Kher - wie schon in Locarno - als beste Darstellerin ausgezeichnet.
KOMMENTAR DER REGISSEURIN
Khamosh Pani spielt in einer Zeit großer historischer und politischer Umwälzungsprozesse. Trotzdem wirft der Film einen Blick auf individuelle Schicksale, die sich im Kontext der Geschichte abspielen. Es geht um die Individuen, welche die historischen Ereignisse formen. Die pakistanische Gesellschaft musste in dieser Zeit den Widerspruch zwischen einem zeitlosen Lebensstil und großen Umwälzungen verkraften. Der Film erzählt die Geschichte von Menschen, die nach Wegen suchen, sich ihr Leben einzurichten und ihre Schicksalsschläge zu verstehen. Er erzählt von Menschen, die Gott ihr Glück durch Liebe finden und die manchmal das Schicksal besiegen, aber auch manchmal von ihm besiegt werden. Khamosh Pani ist der erste Film seiner Art, der ausschließlich an Originaldrehorten in Pakistan entstand.
Unter dem Regime von President Zia ul Haq (1977-1988) wurde die Filmkultur in Pakistan praktisch vollständig eliminiert. Ich habe mich darum bemüht, bei der Umsetzung des Filmes mit möglichst vielen Menschen, vor und hinter der Kamera, zu arbeiten, die aus der Region kamen in welcher der Film gedreht wurde. Es wurde überwiegend mit unerfahrenen Schauspielern gearbeitet, weswegen wir vor den Dreharbeiten Schauspiel- Workshops arrangiert haben. Für die Hauptrolle habe ich Kirron Kher, eine indische Schauspielerin, ausgewählt. Als wir uns zum ersten Mal trafen war mit klar: ‚Sie ist Ayesha’. Geschichtenerzählen ist ein wichtiger Teil kulturellen Lebens. Ich hoffe, dass meine Arbeit dabei hilft, die Filmkultur in Pakistan wiederzubeleben und zum Wachstum des alternativen Kinos beitragen kann.
GESCHICHTLICHER HINTERGRUND
Die Geschichte von "KHAMOSH PANI - Silent Waters" basiert auf wahren Begebenheiten, die sich im Jahre 1947 während der Teilung des Indischen Subkontinents in zwei neue Staaten - Indien und Pakistan - ereigneten. Vor der Teilung hatten in der Region des Punjab Muslime und Sikhs Seite an Seite gelebt, doch während der Teilung haben sich Männer beider religiösen Gruppen gegenseitig regelrecht abgeschlachtet. Auf beiden Seiten kam es zu Plünderungen von Eigentum, es wurde kaum ein Unterschied gemacht zwischen Viehdiebstahl und der Entführung von Frauen. Muslimische Männer verschleppten Sikh Frauen und Sikh Männer verschleppten muslimische Frauen. Die Frauen wurden vergewaltigt, verkauft und gekauft und teilweise umgebracht; manche der Frauen haben schließlich ihre eigenen Entführer geheiratet. Aus Sicht der Frauen kam die Gefahr von zwei Seiten. Die unmittelbare Bedrohung ging von den Männern innerhalb ihrer eigenen Familien aus: sie wurden von ihren Vätern, Brüdern und Ehemännern zum Selbstmord gezwungen, um ihre Keuschheit zu bewahren und die Ehre der Familie zu retten. Entkamen sie dem Tod durch die Patriarchen in ihren Familien, wurden sie sogleich zur Zielscheibe für die Männer der anderen religiösen Seite: "Nichts entehrt den Feind so sehr wie die Entehrung seiner Frauen". Ironischerweise hatten die Frauen jedoch eine größere Chance, in den Armen der Feinde zu überleben, die weniger daran interessiert waren, sie zu töten, als daran, die "feindliche" Religionsgruppe zu entehren. Nach offiziellen Schätzungen wurden 50.000 muslimische Frauen in Indien und 33.000 Hindu und Sikh Frauen in Pakistan verschleppt. Man befürchtet jedoch, dass die Anzahl der entführten Frauen in Wirklichkeit viel größer war. Die beiden neuen Staaten, Indien und Pakistan, trafen im November 1947 eine formale Abmachung, verschleppte Frauen auf beiden Seiten aufzufinden und sie zu ihren wahren Familien zurückzubringen. Die meisten Frauen, die überlebt hatten, hatten sich jedoch bereits ein neues Zuhause aufgebaut, hatten Kinder und schienen sich mit ihrem neuen Leben arrangiert zu haben. Obwohl sie sich weigerten, in ihre alte Heimat zurückzukehren, wurde dieses Gesetz auch nicht durch die wahren Umstände, unter denen diese Frauen lebten, abgeschafft. Das Gesetz besagte, dass eine Frau, die wieder aufgefunden wurde, in ihre alte Heimat zurückgeführt werden muss: die Frau selbst hatte kein Recht, ihre eigene Entscheidung zu treffen und diese auszuüben. Bis Dezember 1949 betrug die Zahl der "wiedergefundenen" Frauen in Indien 12.552, in Pakistan waren es 6272. In hunderten von bekannt gewordenen Fällen wurden "wiedergefundene" Frauen von ihren Vätern, Ehemännern und Brüdern als "unrein und schmutzig" abgewiesen. Heute schmachten über 2000 Frauen in sogenannten Ashrams (Flüchtlingshäusern) in Indien, von ihren eigenen Familien zurückgewiesen und ohne Möglichkeit, zu ihren angenommenen Familien jenseits der Grenze zurückzukehren.
Im Zuge des Vormarschs des islamischen Fundamentalismus in Pakistan im Jahre 1979 wurde die Situation für diese scheinbar gut integrierten Frauen aufgrund ihrer nicht-muslimischen Vergangenheit sehr bedrohlich. Für sie war es wie eine erneute Teilung. Religiöse Intoleranz und Aufklärungsfeindlichkeit drohten all das zu zerstören, was sie sich seit 1947 aufgebaut hatten.
Links Verleih Deutschland: academy films www.academy-films.com Verleih Schweiz: Frenetic Films www.frenetic.ch Weltvertrieb: Les Films du Losange www.filmsdulosange.fr/uk_prochainement.php Förderer: ABP / EZEF: www.ezef.de Filmboard Berlin Brandenburg: www.filmboard.de Communauté urbaine de Strasbourg: www.mairie-strasbourg.fr Eurimages: www.coe.int/T/E/Cultural_Co- operation/Eurimages/ Fondazione Montecinemaverità: www.cinetecamilano.it/2002/03_mag-giu-lug/ rassegne_verita.html Fonds Sud Cinéma (Ministère de la Culture et de la Communication–CNC, Ministère des Affaires Étrangères – Frankreich): www.frenchculture.org/cinema/france/fonds- sud.html Hubert Bals Fund: www.filmfestivalrotterdam.com/2003/en/hubertbalsfund/welcome.html Göteborg Film Festival Filmfund: www.filmfestival.org/html/eng/filmfonder.html Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: www.mfg.de Région Alsace: www.cr-alsace.fr/ Sender:
ZDF: www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,1021277,00.html
ARTE: www.arte-tv.com/arteinfo/dtext/general/ partner.html
YLE-TV1: www.yle.fi
SBS-TV: www.sbs.com.au/
FILMDISPOSITION:
Neue Visionen Filmverleih GmbH
Torsten Frehse
Schliemannstr. 5
D - 10437 Berlin
Tel.: 030/44 00 88 44
Fax.: 030/44 00 88 45
E-Mail: info@neuevisionen.de
PRESSE & LINKS
PR- und Pressearbeit:
PRESSESTIMMEN:
Pressemitteilung des Kleinen Fernsehspiels
Sabiha Sumar erzählt in ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm von einer Frau, die während der Teilung von Indien und Pakistan ihre wahre Herkunft verbergen musste, um zu überleben. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und verbindet ein komplexes Einzelschicksal mit den politischen Entwicklungen in Pakistan von 1947 bis heute. Die Folgen von Krieg und Fanatismus jeglicher Couleur werden an einem lebendigen Beispiel erfahrbar. Die Sensibilität, mit der Sabiha Sumar die Entwicklung ihrer Figuren zeichnet, erlaubt einen neuen Zugang zu der Geschichte und Kultur Pakistans. Die Regisseurin Sabiha Sumar studierte von 1980-1983 Film und Politische Wissenschaften am Sarah Lawrence College in New York, danach von 1984-1985 Internationale Beziehungen an der Universität Cambridge. Ihre Filme werfen einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und versuchen, die Zuschauer für die globalen Belange von Frauen zu sensibilisieren. Ihr erster Film Who will cast the first stone – Wer wirft den ersten Stein (für Channel Four, GB, 1987 – Golden Gate Award beim San Francisco Filmfestival) thematisiert den Widerstand von Arbeiterinnen gegen die 1979 durch General Zia’s Regime eingeführten islamischen Gesetze. Don’t ask why – Frag nicht warum (für ZDF/ 3SAT, 1999) erzählt von den Träumen und Plänen eines 17jährigen moslemischen Mädchens, das in einer Gesellschaft mit wachsender Religiosität aufwächst. Khamosh Pani (Silent Waters) ist Sabiha Sumars erster abendfüllender Spielfilm. Filmografie: 1988 WHO WILL BESETZUNG THE FIRST STONE (tv doc) 1999 DON’T ASK WHY (tv doc) 2003 KHAMOSH PANI (SILENT WATERS) 2003 FOR A PLACE UNDER THE HEAVENS (tv doc)
PR- und Pressearbeit:
boxfish films
Christiane Steiner, Karen Rudolph, Philipp Graf
Büro für Film + Kommunikation
Graf Rudolph Steiner GbR
Senefelderstrasse 22
D - 10437 Berlin
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PRODUKTION
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Fax +49.331.70 42 5 - 11
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Unterstützt durch ABP / EZEF
Filmboard Berlin Brandenburg
Communauté urbaine de Strasbourg Eurimages Fondazione Montecinemaverità Fonds Sud Cinéma (Ministère de la Culture et de la CommunicationCNC, Ministère des Affaires Étrangères Frankreich) Hubert Bals Fund Göteborg Film Festival Filmfund Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG)
Région Alsace
The Royal Netherland Embassy in Pakistan Unter Beteiligung von YLE-TV1 (Finnland) SBS-TV (Australien)
Weltvertrieb: Les Films du Losange
Verleih Deutschland: academy films
Verleih Schweiz: Frenetic Films
Verleih Frankreich: Les Films du Losange
Der Film entstand als Co-Produktion der Flying Moon Filmproduktion mit Vidhi Films (Pakistan) und Unlimited S.A. (Frankreich), in Zusammenarbeit mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel und Arte.
LINKS
1. http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,2008983,00.html
2. http://women.indiatimes.com/articleshow.cms?msid=137732
3. FRANZSÖSISCHER LINK http:// www.allocine.fr/film/fichefilm_gen_cfilm=53772.html
Verleih Deutschland: academy films www.academy-films.com Verleih Schweiz: Frenetic Films www.frenetic.ch Weltvertrieb: Les Films du Losange www.filmsdulosange.fr/uk_prochainement.php Förderer: ABP / EZEF: www.ezef.de Filmboard Berlin Brandenburg: www.filmboard.de Communauté urbaine de Strasbourg: www.mairie-strasbourg.fr Eurimages: www.coe.int/T/E/Cultural_Co- operation/Eurimages/ Fondazione Montecinemaverità: www.cinetecamilano.it/2002/03_mag-giu-lug/ rassegne_verita.html Fonds Sud Cinéma (Ministère de la Culture et de la Communication–CNC, Ministère des Affaires Étrangères – Frankreich): www.frenchculture.org/cinema/france/fonds- sud.html Hubert Bals Fund: www.filmfestivalrotterdam.com/2003/en/hubertbalsfund/welcome.html Göteborg Film Festival Filmfund: www.filmfestival.org/html/eng/filmfonder.html Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: www.mfg.de Région Alsace: www.cr-alsace.fr/ Sender:
ZDF: www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,1021277,00.html
ARTE: www.arte-tv.com/arteinfo/dtext/general/ partner.html
YLE-TV1: www.yle.fi
SBS-TV: www.sbs.com.au/
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